Groitzscher Tennisstadtmeister ermittelt

Wie in jedem Jahr ermittelten die Groitzscher Tennisspieler zum Saisonende ihren Stadt-/Vereinsmeister. Bei bestem Tenniswetter, etwas zu heiß war es schon für manche, wurde über das komplette Wochenende wieder die beste Dame und der beste Herr gesucht.
Die Damenkonkurrenz bestand durch einige Absagen leider nur aus sieben Teilnehmerinnen. Aber dadurch kam wenigstens kein Stress bei den Spielansetzungen auf. Fast wie erwartet setzte sich wieder Monique Dawid durch. Sie siegte in einem gutklassigen Finale gegen Daniela Wolf mit 7:6 und 6:2. Den 3. Platz teilten sich Sina Proskawetz und Sabrina Pichler. Wolf/Pichler sicherten sich auch noch den Titel in der Doppelkonkurrenz.
Bei den Herren kam es dann doch zu einer mittleren Überraschung. Axel Dobmaier, eigentlich schon fast zum „alten Eisen“ gehörend, setzte sich im starken 16er Feld gegen die jüngeren Konkurrenten durch. Beeindruckend sein Sieg im Halbfinale gegen den starken Benjamin Wlasak. Mit extremer Ruhe und Sicherheit entnervte er den Gegner und schaffte ein 6:1,6:0. In der anderen Tableauhälfte hatte Favorit Albert Thormann mit Stephan Bennek und Thomas Nitzsche starke Gegner vor Augen. Er konnte sich trotzdem recht sicher ins Finale kämpfen, ließ aber auch viel Kraft dabei. Das war dann wohl auch der große Vorteil von Dobmaier im Finale. Im ersten Satz war es noch ein Match auf Augenhöhe mit ansehnlichen, spannenden Ballwechseln. Nachdem Dobmaier diesen mit 7:5 für sich entschieden hatte war aber der Verschleiß durch Matches und Hitze bei Thormann deutlich spürbar. Dobmaier siegte mit 6:1 und darf sich wieder Groitzscher Stadtmeister nennen. In der ebenfalls spannenden Doppelkonkurrenz konnten sich am Ende die erfahrenen Thomas Nitzsche/Falko Lenz freuen. Nach drei harten Partien siegten sie im Finale gegen Thormann/Elß mit 6:3,5:7,10:6. Die Leistung von „Altmeister“ Heiko Topp muss auch noch erwähnt werden. Er gewann nach langen, schweißtreibenden Matches die Nebenrunde gegen Domenique Troitzsch mit 6:0 und 6:1.

Vereinsvorsitzender Falko Lenz „dekoriert“ Sieger Axel Dobmaier

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